Syrien – Kulturland und Kriegsgebiet

Veranstaltung zu Syrien

«Syrien – Kulturland und Kriegsgebiet»

Samstag, 28. November 2015, 15.00 – 18.00 Uhr
UniS, Schanzeneckstr. 1, Raum A003

Die aktuelle Flüchtlingskrise erreicht das Zentrum Europas. Was sich bislang an den EU-Aussengrenzen abspielte, ist nun auch innerhalb Europas greifbar geworden. Im Fokus stehen immer wieder die Flüchtlinge aus Syrien, einem Land, das sich seit mehreren Jahren im Bürgerkrieg befindet. 250‘000 Tote, sieben Millionen Flüchtlinge innerhalb und vier Millionen ausserhalb des Landes sowie zahllose Zerstörungen des kulturellen Erbes sind die vorläufige Bilanz – und ein Ende des Konfliktes ist nicht absehbar.

Gemäss UNHCR ist die Syrien-Krise die größte humanitäre und politische Herausforderung dieser Zeit. Doch was wissen wir über Syrien? Was ist bekannt über die historischen und religiösen Hintergründe des Konfliktes? Und wie sieht die aktuelle Situation in dem vom Bürgerkrieg geprägten Land aus?

Aus erster Hand berichteten drei Experten der Universität Bern über die historisch-kulturelle Vielfalt des Landes, die Kulturgüterzerstörung und den Alltag im Bürgerkrieg. Die Universität Bern leistet damit einen Beitrag zur Wissensvermittlung und zum öffentlichen Diskurs.

Die Veranstaltung zu Syrien war Auftakt zu einer Themenreihe «Flucht, Migration, Integration», welche im Frühjahr 2016 in Zusammenarbeit mit dem Collegium Generale an der Universität Bern stattfindet. Forschende der Universität Bern aus unterschiedlichen Wissenschaftsgebieten werden sich zur Thematik äussern und der hochaktuellen Frage nachgehen, ob die momentane Krise auch Chancen auf Reformen und Innovationen birgt.